Posts Tagged ‘Reste’

The short life of a pie

13. Dezember 2012

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Beim Umräumen des Gefrierfachs fiel mir ein Stück Mürbeteig in die Hände und mit ein paar anderen Zutaten die weg mussten ergab sich daraus ein leckerer Limetten-Curd Pie mit Avocado.
Also eigentlich zwei kleine. In diesen praktischen Silikon-Tarte-Formen lässt sich Teig ganz einfach verteilen – ganz ohne Ausrollen. Dadurch bleibt der Mürbeteig auch mürber, vorausgesetzt man hat auch vorher nicht geknetet.
Für eine schönere Farbe und Cremigkeit habe ich der Füllung aus Ei, Zucker, etwas Butter und Limettensaft die halbe Avocado und paar Blätter Spinat untergemogelt.

Liebe Grüße,
Eure Jessie

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Karottenrahmsüppchen mit Kräutern

7. November 2009

Restesuppe

Etwa alle zwei bis drei Wochen praktiziere ich eine abgeschwächte Variante von „Eating Down the Fridge“ – ein Food-Projekt bei dem man sich herausfordert eine Woche nicht einzukaufen (oder auswärts zu essen) und bis zum Ende der Woche alles an Vorräten aufzubrauchen.
So intensiv betreibe ich das nicht, ich höre einfach im Laufe der Woche auf Essen einzukaufen und habe dann am Samstag (oder auch mal Freitag) einen leeren Kühlschrank, der danach schreit bei einer Shopping-Tour auf der Leipziger Strasse und dem Konstimarkt wieder aufgefüllt zu werden.

Aus den letzten Resten kann man manchmal ganz schön was zusammenmurksen. Vor allem wenn man eigentlich zu faul zum Kochen ist. (Jaaaa, das kommt auch bei mir mal vor!)
Dann schmeckt es eher so-la-la und man ist eigentlich nur froh, dass die Reste weg sind. Die wären sonst eh vergammelt.
Um so schöner ist es, wenn aus den Resten mal etwas besonders leckeres entsteht. Wie diese Suppe.

Was in meinem Kühlschrank zu finden war (und die Herkunft):

  • etwa 10 Karotten (vom Osso Buco)
  • ein halber Staudensellerie mit etwas Grün (auch vom Osso Buco)
  • eine angebrochene Flasche Schlagsahne (vom Kürbiskern-Semifreddo)
  • einige (erstaunlicherweise noch frische) Kräuter – Petersilie, Kerbel, Kresse und Schnittlauch (vom Pasta-Experiment)
  • Mit (ausserhalb meines Kühlschranks noch gefundenen) 2 kleinen Zwiebeln und einem etwas gealterten Apfel haben sich diese Zutaten zu einem grandiosen Süppchen vereint.

    Vorgehensweise (für eine Portion): 3 Karotten mit Olivenöl anrösten, Zwiebeln dazu, dann den Sellerie (2 Stangen). Mit etwas Wasser aufgiessen, den geschälten und geschnittenen Apfel dazugeben (und psst… mit etwas Rinderbrühe-Pülverchen würzen).
    Ein wenig köcheln lassen bis alles weich ist. Dann mit meinem defekten Mixstab grob pürieren. (Ich ärgere mich jedes Mal, aber wenn ich mir einen neuen kaufe soll es ein echter Zauberstab sein und diese Investition schiebe ich etwas vor mir her…)
    Das geschnittene Selleriegrün (nur das gelbe aus der Mitte) und die gehackten Kräuter (ausser dem Schnittlauch) dazugeben, dabei etwas von allem für die Deko übrig behalten. Die Sahne dazugeben und alles nochmal ordentlich schaumig pürieren. Etwas salzen, Kräuter und Schnittlauchröllchen drübergeben … UND LOSLÖFFELN!
    Ach ja, vorher noch ein Foto machen versteht sich von selbst. Ich möchte doch mit euch teilen!