Posts Tagged ‘Parfait’

Eine Schnecken-Torte für Charlotte

15. August 2010

Wer sagt hier er mag keine Schnecken? Wie wäre es mit diesen hier:


Eine Eis-Charlotte für meine Schwester Charlotte: Bisquit-Schnecken-Hülle mit Himbeer- und Heidelbeer-Püree und einer Füllung aus cremigem Himbeer-Parfait


Hier sieht man wie die Bisquit-Schnecken in die richtige Form gebracht werden: Schüssel mit Folie auslegen und diese mit ganzen und halben Schnecken ordentlich auskleiden. Hier habe ich die Schnecken auf der Aussenseite sogar noch mit dem Püree bestrichen, damit alle ganz ordentlich ist.

Hats geschmeckt? Ja, aber nächstes Mal mache ich wieder eine normale Torte mit cremiger Sahne-Füllung und nicht mit Eis. Das Parfait lässt sich in dieser Form einfach nicht gut auf den Punkt antauen.


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Lemon Curd Parfait

10. Dezember 2009

Ich liebe Parfaits. Sie sind einfach herzustellen, tausendfach zu variieren und machen eine Eismaschine überflüssig.
Und ich liebe Lemon Curd. Cremig, vanillig, butterig und super-zitronig. Nur was kann man damit tun, ausser seinen Frühstücks-Toast damit zu veredeln?
Meine perfekte Lösung: eine Kombination aus beidem!

Und da ich noch ein grosses Glas selbstgemachtes Lemon-Curd im Tiefkühlfach hatte war es schwupp-di-wupp fertig!

Lemon Curd Parfait
Quelle: eigene Kreation
6 Portionen á 125ml (normale Muffinform)

250g Lemon Curd (Rezept unten)
200g Sahne
1 Bio-Zitrone, davon Saft und Abrieb

Lemon-Curd mit dem Saft und dem Abrieb der Zitrone verrühren.
Die Sahne steif schlagen und das Lemon Curd vorsichtig unterheben. Die Masse in Muffin- oder Timbaleförmchen geben und mindestens 4 Stunden ins Gefrierfach stellen. Besonders praktisch sind Muffinbleche aus Silikon. Aus ihnen lassen sich die Parfaits ganz leicht auslösen und die Portionsgrösse ist auch prima. Für eine perfekte Form achtet man beim Einfüllen darauf, dass alle Ecken mit der Creme ausgefüllt sind und es so keine Luftblasen gibt.
Die Parfaits nach den Anrichten noch einige Minuten auf dem Teller antauen lassen, schliesslich ist ein Parfait ja ein „halbgefrorenes“.

Weil ich die das Dessert optisch so schön fand habe ich es am Morgen nach dem Mittwochsmenü nochmal schön im Tageslicht fotografiert.

Die süssen nostalgischen Deko-Kügelchen in rosé-metallic sind mir in der Kleinmarkthalle in die Hände gefallen und hier haben sie – zumindest optisch – ihre perfekte Verwendung gefunden. Leider sind sie kaum zu zerbeissen und stören vielleicht den ein oder anderen beim Eis-Genuss.
Die rosé-farbene Sosse ist Marc-de-Champagne-Likör, den ich mit etwas Granatapfelsaft und -sirup vermischt habe.

Lemon Curd – englische Zitronencreme / Brotaufstrich
Quelle: eigene Variation
ergibt ca. 350g (ein grosses Marmeladenglas)

2 Bio-Zitronen
100g Zucker
50g Butter
2 Eier
1/2 Vanilleschote

Die Zitronen gut waschen, das Gelbe der Schale fein abreiben und den Saft auspressen (ca. 100ml). Das Mark der Vanilleschote herauskratzen.
Zitronensaft, Zitronenabrieb, Zucker, Butter und die Vanilleschote in einem Topf bei mittlerer Hitze rühren bis der Zucker ganz aufgelöst ist.
Eier in einer Schüssel verquirlen. Nach und nach kleine Mengen von der heissen Mischung zu den Eiern geben und gut verrühren bis alles vermischt ist. So stocken die Eier nicht wenn sie zur heissen Mischung kommen.
Die Mischung wieder in den Topf geben und bei niedriger Hitze so lange rühren bis die Masse cremig-dicklich wird.
Die Vanilleschote entfernen und die Masse durch ein Sieb streichen. Am Schluss das Vanillemark unterrühren und das Lemon Curd in sehr saubere Gläser mit Schraubdeckel oder in Weckgläser füllen.
Das Lemon-Curd hält sich im Kühlschrank nur etwa 4 Wochen. Es lässt sich aber sehr gut einfrieren und hält so viele Monate.

Mittwochsmenü [2]

5. November 2009

Mittwochsküche

Hier sieht man lauter heiter Gesichter bei der zweiten Auflage des „Mittwochsmenü“ bei Manfred. Vielleicht schaffe ich Ess-Verrückte es bald ein kulinarisches Event für jeden Wochentag einzuplanen. Donnerstag Club Michel, Freitag Freitagsküche im Atelier Frankfurt… Die Möglichkeiten sind gegeben, nur Zeit und Magenfüllung müssten dementsprechend angepasst werden…
Wer Manfreds exclusiver (!) Einladung nicht gefolgt ist hat definitiv was verpasst!

Cook and Talk

Für mich war der Abend überraschend stressfrei, obwohl wir die Einkäufe erst um halb acht in der Wohnung hatten und für 20.00 Uhr eingeladen war. Aber dank durchdachter Planung hatte ich hauptsächlich Spass beim Kochen, das Chaos hat sich in Grenzen gehalten und am Ende waren alle waren satt und zufrieden.
Der grandiose Rotwein hat noch zusätzlich zur (meiner!) guten Stimmung beigetragen… Oder war es der Weisswein-Dampf der mir beim Risotto kochen die Sinne vernebelt hat?

Jessie kocht

Rohkostsalat

Ich wusste gleich, dass dieser Salat mir schmecken würde, als ich das Rezept in Nicole Stichs Kochbuch gelesen habe. Mit meinem Lieblings-Schafskäse und kleinen Blätterteig-Kisschen aufgepeppt war es der perfekte Einstieg für das Menü. Osso Buco ist unbestritten ein ordentlicher Magenfüller, da wollte ich mit etwas frischem, knackigen starten.
Fruchtige Orangen und Äpfel, knackiger Rotkohl und aromatischer Fenchel machen diesen Rotkohlsalat mit Feta zu einer echten Vitaminbombe!

Wie schon einmal erwähnt gehört Osso Buco zu meinen absoluten Lieblingsgerichten. Aber nur in DIESER Kombination! Mit Risotto alla Milanese und Gremolata. Und am Ende wird das Mark aus dem Knochen gelöffelt!

Semifreddo

Semifreddo, Halbgefrorenes oder auch Parfait ist die perfekte Möglichkeit ein Eisdessert zuzubereiten ganz ohne Eismaschine. Und das langsam auftauende Eis aussen abzuschaben ist für mich ein weitaus grösserer Genuss als eine Kugel Eis zu löffeln. Kürbiskernkrokant und -öl geben diesem Semifreddo eine leicht bittere Note, die aber perfekt mit der Cremigkeit von Sahne und Eiern harmoniert.
Und jetzt alle: „Hmmmmmm!“

Zum ersten Mittwochsmenü: [1]