Posts Tagged ‘Food-Fotografie’

Foodgawker – da gibts was zu glotzen!

8. September 2010

Eine lange Stille bei „Jessie schmeckts“ … das heisst nicht, dass ich in der Zwischenzeit verhungert bin. Der Genuss kommt bei mir selten zu kurz, aber manchmal muss das Hobby mal hintenanstehen, wenn es beruflich etwas mehr zu tun gibt.
Für die nächsten Wochen sind einige grössere Koch-Aktionen in Planung, dann gibt es endlich wieder gutes Material zum Bloggen!

In der Zwischenzeit möchte ich Euch eine sehr schöne Quelle kulinarischer Inspiration weitergeben.
Food-Bloggern und begeisterten Lesern von Food-Blogs wird das nichts Neues sein, aber allen anderen möchte ich dies gerne weitergeben:


Die schönsten Bilder und spannendsten Rezepte und Beiträge von allerlei Food-Blogs rund um die Welt werden hier zusammengesammelt und täglich aktualisiert. Viele hübsche Fotos von Leckereien samt Link zum Ursprungs-Beitrag, Foto-Album-like präsentiert – DAS ist meine liebste online Koch-Inspiration. Das Auge isst nunmal mit und dort kann ich mich einfach nicht sattsehen!
Über die ♥-Funktion kann man sich seine Lieblings-Links bookmarken und die Such-Funktion funktionert auch ganz gut – vorausgesetzt man weiss den englischen Begriff, nach dem man sucht. Und wie bei Google und anderen Suchmaschinen sollte man verschiedene Schreibweisen nicht ausser acht lassen.
Besonders lustig ist es, Rezepte in fremden Sprachen mit dem Google-Translator übersetzen zu lassen. Für eine Zutatenliste reicht es in den meisten Fällen, aber ich würde mich nicht 100% darauf verlassen…
Als zu Anfang noch die Überschrift meines Blogs als Text eingefügt war übersetzte der Translator in englisch: „Jessie tastes like!“ ;-)
Nicht, dass da jemand auf falsche Gedanken kommt!

Werft auf jeden Fall auch mal einen Blick die Partnerseiten:
Craftgawker – Handwerkliches, Kunst und Basteln
Weddinggawker – Ideen für die Hochzeit und Feste
Dwellinggawker – Alles rund ums Wohnen

Damit sollte euch in Zukunft nicht mehr langweilig werden, wenn es bei mir wieder mal länger nichts zu lesen gibt. Viel Spass damit!

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Herr Saibling und die Monique

15. November 2009

Der Sonntag enthält sich wie immer jeglicher Küchenexperimente. Entspanntes Kochen ist sicherer mit bewährten Rezepten, vor allem in fremden Küchen.
Monique mag Fisch und Gemüse und verzichtet so wie ich gerne auf die klassische „Sättigungsbeilage“. Da lässt sich doch in der Menüauswahl was machen…
In der entspannten Atmosphäre von Moniques herrlich dekorierter Wohnung, Raumduft inklusive, liess es sich prima kochen und fotografieren.

Chez Monique
Chinesen
Dekoration
Dekoration

Herr Saibling roh
Herr Saiblings Kleid

Herrn Saibling habe ich Samstag auf dem Markt getroffen und gleich adoptiert. So ein schöner Kerl, aber auch ein schlüpfriges Scheisserchen.

Moniques Salat

Moniques herbstlicher Salat: Radiccio und Feldsalat mit Gurkenwürfeln, getoppt von karamelisierten Hokkaido-Kürbis und Putenbrust aus dem Wok.

Rotkohlsalat

Salat kann man nie genug essen, daher gab es zu meinem Hauptgericht auch Salat, den bereits erfolgreich adaptierten Rotkohl-Fenchel-Salat mit Orangen und Feta.

Herr Saibling
Herr Saibling mit Kürbis

Herr Saibling verbrachte einige Zeit im Ofen mit Petersilie im Bauch und bekam Mandeln und den restlichen Kürbis zur Seite. Im Vergleich zur Forelle, die ich sonst gerne mit Mandeln und Butter backe, schmeckt er feiner und hat ein hübsches rosa-farbenes Fleisch.

Mirabellentartes

Der perfekte Nachtisch, Mirabellen-Tartes mit clevererweise von mir eingefrorenen Mirabellen. Farblich haben sie leider etwas gelitten, aber geschmeckt haben sie immer noch herrlich sommerlich saftig. Dazu ein paar Nocken Vanilleeis, Pistazienstifte und eine Tasse Kaffee.

Monique

Meine wunderbare Freundin Monique ist übrigens noch nicht vergeben. Wenn ein attraktiver Mann aus dem Raum Frankfurt hier seine potentielle Traumfrau erkannt hat möge er sich bei mir melden. :)

Food-Photography Workshop

10. November 2009

Stilllife

Godiva Pralinen

Salz

Salz Makro

Dies sind ein paar Bilder, die ich beim meinem Foto-Kurs (über die VHS) am Wochenende zustande gebracht habe.
Mal wieder habe ich gemerkt, dass Kochen für mich die perfekte Kunstform ist. Meine Kreativität ist nämlich sehr stark von der Zweckmässigkeit des kreierten abhängig. Wenn ich nicht vorhätte die Bilder im Blog zu verarbeiten hätte ich wahrscheinlich gar nichts zustande gebracht. Und einfach nur ein paar essbare Dinge zusammenlegen und fotografieren erscheint mir einfach nur sinnlos und reizt mich gar nicht. Daher habe ich letztendlich Dinge fotografiert, die mir sinnvoll erscheinen und die ich schön finde.
Was ich „erschaffe“ muss hinterher einen Zweck erfüllen und was eignet sich da besser als etwas leckeres zu kochen? Und wenn man es dann auch noch teilen kann ist der Zweck perfekt!

Maronen schmecken fabelhaft und geben jetzt bei mir im Wohnzimmer eine wunderschöne Herbst-Deko ab. Sie stehen auch auf meiner Liste mit Zutaten, mit denen ich gerne mehr ausprobieren möchte. Bei Maronen denke ich an Weihnachtsmarkt und Glühwein, durch die Stadt bummeln mit dickem Schal und Handschuhen. Vor ein paar Wochen habe ich auf dem Antik-Flohmarkt auf der Konstablerwache aber schon ein paar gegessen und mich sehr gefreut, dass auch ausserhalb von Weihnachtsmärkten mal welche angeboten werden.
Mit Decke (eins meiner Lieblingsstücke und darf auf meiner Couch nicht fehlen), Körbchen und Granatapfel fand ich die Kombination sehr schön herbstlich und stimmungsvoll. Ok, ich gebe zu, das ist jetzt aber alles was ich mir an künstlerischen Gedanken hierzu gemacht habe.

Die Pralinen waren hauptsächlich schön. Weil ich auf den letzten Drücker die „Zutaten“ für den Fotokurs gekauft habe hatte meine Lieblings-Chocolaterie Opitz schon zu. Die Pralinen von Godiva hatten lange nicht diesen zarten Schmelz, und von Suchtpotential kann im Gegensatz zu Opitz keine Rede sein. Vor allem die dick mit Kakao gepuderten Schoko-Sahne-Trüffel „Chocolate-Lover“ von Opitz sind einfach der Wahnsinn.
Jetzt hab ich mir richtig Appetit drauf gemacht und muss wohl nochmal vorbeihuschen heute….

Achtung – die Salz-Bilder haben keine Farbfehler! Das milde Murray-River-Salz aus Australien hat tatsächlich diesen Rosa-Ton. Die wunderschönen kristallinen Stukturen erinnern fast an Schneeflocken und laden nur dazu ein Fotos davon zu machen. Leider habe ich kein Makro-Objektiv, sonst könnte ich mir vorstellen jetzt professionelle Salz-Fotografin zu werden.
Die kleinen Blättchen knistern zwischen den Fingern und schmelzen förmlich im Mund, man sollte sie daher erst ganz kurz vor dem Verzehr über das Gericht geben oder als Tisch-Salz zum (Nach-)Würzen verwenden.
Das Salz gibt es bei der Genuss-Akademie oder bei cri-cri.