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Die Frankfurter Kleinmarkthalle

29. November 2009

Am Samstag hatte ich mir eine Führung durch die Frankfurter Kleinmarkthalle bei „Frankfurter Stadt-Events“ gebucht. Kostenpunkt 18€, 90 Minuten Führung inklusive Verkostungen an mehreren Ständen.
Es gab Informationen zur Historie der Frankfurter Märkte, der Halle selbst und ein paar lustige Sprüche, unter anderem dieses Zitat von Friedrich Stoltze, das aber wohl nicht jeder Teilnehmer verstanden hat:
„Gemieß, Kardoffel und was noch all, des kriecht mer hier in dere Hall. Und owwe uff der Galerie, da möpselts nach Fromaasch de Brie.“ (da hörte ich hinter mir ein älteres Ehepaar: „es möpselt nach was?“- „na, vom Arsch die Brieh„)
Allerdings roch es an diesem Tag auf der Galerie wirklich anders, und zwar sehr lecker nach Fleischbrühe.

Aktuell gibt es in der Kleinmarkthalle ca. 70 Stände auf fast 1500qm. Hauptsächlich werden Lebensmittel angeboten, regionale bis exotische, aber auch Blumen und Samen. Mein besonderer Fund an diesem Tag: Ein Fläschchen Aceto Balsamico von 1854 für 599€! Vielleicht das teuerste Produkt in der ganzen Kleinmarkthalle.
Ein Umbau der sanierungsbedürftigen Halle ist in Planung, soll allerdings nicht vor 2013 stattfinden. Der Siegerentwurf eines Architektenwettbewerbs hierfür sieht vor, die Kleinmarkthalle an der Südseite um einen etwa fünf Meter hohen eingeschossigen Glastrakt zu erweitern. Der westliche und östliche Kopfbau sollen neue, verglaste Eingangsbereiche erhalten. Die Verkaufsfläche würde dadurch um etwa 500 bis 600 Quadratmeter vergrößert. Anstelle der Parkplätze für die Händler soll eine Tiefgarage entstehen.
Wenn man der Presse trauen darf ist die Diskussion um eine drohende Privatisierung der Kleinmarkthalle nur Panikmache und alles wird bleiben wie es ist. Wollen wir es hoffen!

Inklusive in der Führung waren eine Käseverkostung bei Käse Thomas, ein Glässchen Wein und ein Pesto-Canapé bei Alla Vita Buona und zum Abschluss eine Bratwurst – leider im Regen.
Die Informationen lassen sich auch sehr gut im Internet recherchieren, alle Bereiche in denen wir waren sind öffentlich zugänglich und prima selbst zu erkunden und "Verkostungen" sind doch der Grund warum man jederzeit gerne einen Umweg durch die Kleinmarkthalle macht: Überall darf und soll probiert werden! Man kommt fast nicht drum herum!
Insgesamt war die Führung also nicht überzeugend und der Zeitpunkt – Samstag zur Mittagszeit – ist zwar für die Teilnehmer praktisch, aber es war so voll, dass wir den anderen Kunden im Weg standen und als "Touristen" beschimpft wurden.
Ich rate also allen Kleinmarkthallen-Interessenten: Selbst erkunden!

Kleinmarkthalle Frankfurt
Hasengasse 5-7
60311 Frankfurt/Main
www.kleinmarkthalle.de
Öffnungszeiten:
Montag-Freitag: 8-18 Uhr
Samstag: 8-16 Uhr
(an den vier Samstagen vor Weihnachten bis 18:00 Uhr)

Am Ende war ich etwas erschöpft von dem Gedrängel, daher war die Einkaufslust erstmal verflogen und ich habe mich ins nächste Café gerettet. Aber ich muss in den nächsten Tagen nochmal hin, ich hab da ein Gänse-Confit gesehen, das hat mich so angelacht…

Basar

11. Juli 2009

Mittwoch und Donnerstag sind Markt-Tage in Marmaris. In einer großen Halle verkaufen die Einheimischen Obst und Gemüse, Oliven, Käse und Gewürze. Es gibt große Stände mit grossem Angebot, aber genauso sitzen manche Verkäufer nur mit ein paar Eiern und Kräutern in einer Ecke auf dem Boden und hoffen ihre Produkte loszuwerden.
Ein paar interessante, mir unbekannte Produkte habe ich zwar gefunden, aber ich gebe Euch hier nur einen groben Überblick, denn diesmal war ich nur zur „Orientierung“ dort – das nächste Mal werde ich dann meine kulinarische Spürnase einsetzen.

Markthalle vom 1. Stock aus gesehen

Das Bild zeigt nur etwa ein Viertel des Marktes. Das Bild ist vom 1. Stock aus aufgenommen, wo hauptsächlich gefälschte Marken-Textilien, Taschen und Souvenirs verkauft werden.

Gemüse am laufenden Meter

Gemüse am laufenden Meter

Gewürz-Vielfalt

Gewürz-Vielfalt

Supermarkt-Tourismus

11. Juli 2009

Was ich in einem fremden Land sofort tun möchte:
Supermarkt-Tourismus!

Natürlich sind die traditionellen Märkte – egal wo – immer spannender, aber Supermärkte haben ihre Vorteile: Sie sind überall, immer geöffnet und es ist dort kühl. Außerdem bekommt man viele tolle Dinge schön verpackt, perfekt für den Export im Taschenformat.
Ich finde es spannend die Vielfalt der Produkte zu sehen und die beliebtesten Geschmacksrichtungen zu erkunden.

Zwei beliebte Zutaten/Geschmacksrichtungen: Pistazie und Granatapfel.

Granatapfel-Essig Milka Pistazie

Die Türkei liegt in Bornheim

22. Juni 2009

Den nächsten Monat werde ich in der Türkei verbringen. Dass ich von dort aus fleissig weiterbloggen werde versteht sich von selbst!
Vorhin konnte ich auf der Bergerstrasse an einem wunderbaren türkischen Laden einfach nicht vorbeigehen….

türkisches Allerlei

Drei Sorten Oliven: Fette grüne, schwarze getrocknete und scharf eingelegte mit Paprika. Dazu Pepperoni, etwas Schafskäse und Auberginencreme. Wie das gekringelte Brot heisst werde ich sicher in der Türkei lernen.
Dazu passte hervorragend das Lammsteak vom Markt an der Konstabler Wache. Eingelegt mit Olivenöl, Rosmarin und Knoblauch, scharf angebraten mit Butterschmalz, in Alufolie im Ofen weitergegart und noch wunderschön rosa. Und lasst euch sagen: Es war einfach unglaublich zart und wunderbar aromatisch.

Fabelhaftes Lammsteak