Archive for the ‘Kulinarische Erlebnisse’ Category

Menü im Salon Noir

7. Juni 2011

Der Sommer ist längst da. Passend dazu koche ich am Freitag im Salon Noir für Euch ein sommerliches Menü:

Bruscetta verde mit Erbsen, Minze und Prosciutto

Rosa Roastbeef in Sommer-Dressing

Lamm mit Holunder²

Geeistes Pistaziensüppchen mit Aprikosen-Tortellini


Freitag, 10.6. um 20.00 Uhr im Salon Noir des Artistes
Für alle ängstlichen: Keine Tomaten, keine Gurken und keine Sprossen! Garantiert!
Reservierungen und Fragen unter info[@]jessieschmeckts.de

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Waldfest Kreuth, a wuida Amd, ha?

13. Juli 2010

„A riesn Gaudi“ hatten wir auf dem Waldfest in Kreuth am Tegernsee.
Trachten-Fasching deluxe, dazu Blasmusik und original bayerische Köstlichkeiten: Backhendl, Brotzeit, Steckerlfisch. Eine Bierkasse, eine Schiessbude und natürlich die obligatorische Leinwand für die Fussball-Übertragung.
Kein Schnick-schnack, dafür jede Menge fesche Buam in Lederhosn und pralle Dekolletees im Dirndl.

Ich will mehr sehen!


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Tim Mälzers „Bullerei“

27. Mai 2010

Das Essen-Gehen nahm die letzte Woche scheinbar kein Ende, aber fand seinen vorläufigen Höhepunkt am Pfingstmontag: ein Abendessen in Tim Mälzers „Bullerei“ in Hamburg.

Das Restaurant verbreitet eine schöne Atmosphäre, bei den Gästen ist alles von 18 bis 80 vertreten und die Kellner/innen kommen sehr individuell und doch stimmig rüber – nett tätowiert und freudlich-entspannt.
Die Speisekarte lässt keine Wünsche offen. Aber man muss sich ja leider entscheiden und kann nicht alles probieren.
Daher fiel die Wahl auf das Überraschungsmenü mit 4 Gängen:

[vorweg] verschiedenes Brot aus der stylischen Bullerei-Tüte mit Pimpernelle-Frischkäse und Butter mit Salzkristallen

[I] Melonen-Paprika Gazpacho mit Zucchini, Aubergine & Garnele und Ricotta-Limonen Frühlingsrolle

[II] Spargelsalat mit Tomaten-Estragonschaum unter geräucherter Wachtelbrust

[III] Gegrillter Kalbsrücken auf Spitzkohl „Asia-Style“ mit Rhabarberkompott und Knoblauch-Kartoffelpüree

[IV] Bananen-Split „Bullerei-Style“ – Schokomousse mit marinierter Banane & Nussknusper mit Vanilleeis

Da es ja eine Überraschung war, war ich ohne Kamera unterwegs und das war auch gut so. So konnte ich entspannt und ohne Fotostress den Abend geniessen.
Ausserdem sollte das Überraschungs-Menü auch eine Überraschung bleiben, ausser vielleicht ich habe Lust das Ganze nochmal nachzukochen.

Infos zu Öffungszeiten und Reservierung auf www.bullerei.com.
Für einen Tisch an einem Wochenende sollte man mit 4 Wochen Vorlaufzeit rechnen.
Ansonsten lohnt sich sicher auch ein Essen im Deli, wo man nicht reservieren kann und schon ab 11 Uhr kleine Gerichte und die „Stulle des Tages“ bekommt.

Nachtrag: Natürlich war das Essen köstlich! Wie konnte ich vergessen das zu erwähnen? Wunderbare Zutaten, und tolle – nicht zu kühne – Kombinationen. Köstliche Geschmacks-Bomben, vor allem die geräucherte Wachtelbrust war einfach hervorragend! Angerichtet waren die Gerichte so wie der Rest des Restaurants rüberkommt: ungekünstelt aber doch stylisch. Auf jeden Fall zu empfehlen!
PS: Tim war sogar selbst da!
PPS: Und nochmal danke an unsere nette Kellnerin, die mir die Menüfolge so schön aufgeschrieben hat!


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Die Frankfurter Kleinmarkthalle

29. November 2009

Am Samstag hatte ich mir eine Führung durch die Frankfurter Kleinmarkthalle bei „Frankfurter Stadt-Events“ gebucht. Kostenpunkt 18€, 90 Minuten Führung inklusive Verkostungen an mehreren Ständen.
Es gab Informationen zur Historie der Frankfurter Märkte, der Halle selbst und ein paar lustige Sprüche, unter anderem dieses Zitat von Friedrich Stoltze, das aber wohl nicht jeder Teilnehmer verstanden hat:
„Gemieß, Kardoffel und was noch all, des kriecht mer hier in dere Hall. Und owwe uff der Galerie, da möpselts nach Fromaasch de Brie.“ (da hörte ich hinter mir ein älteres Ehepaar: „es möpselt nach was?“- „na, vom Arsch die Brieh„)
Allerdings roch es an diesem Tag auf der Galerie wirklich anders, und zwar sehr lecker nach Fleischbrühe.

Aktuell gibt es in der Kleinmarkthalle ca. 70 Stände auf fast 1500qm. Hauptsächlich werden Lebensmittel angeboten, regionale bis exotische, aber auch Blumen und Samen. Mein besonderer Fund an diesem Tag: Ein Fläschchen Aceto Balsamico von 1854 für 599€! Vielleicht das teuerste Produkt in der ganzen Kleinmarkthalle.
Ein Umbau der sanierungsbedürftigen Halle ist in Planung, soll allerdings nicht vor 2013 stattfinden. Der Siegerentwurf eines Architektenwettbewerbs hierfür sieht vor, die Kleinmarkthalle an der Südseite um einen etwa fünf Meter hohen eingeschossigen Glastrakt zu erweitern. Der westliche und östliche Kopfbau sollen neue, verglaste Eingangsbereiche erhalten. Die Verkaufsfläche würde dadurch um etwa 500 bis 600 Quadratmeter vergrößert. Anstelle der Parkplätze für die Händler soll eine Tiefgarage entstehen.
Wenn man der Presse trauen darf ist die Diskussion um eine drohende Privatisierung der Kleinmarkthalle nur Panikmache und alles wird bleiben wie es ist. Wollen wir es hoffen!

Inklusive in der Führung waren eine Käseverkostung bei Käse Thomas, ein Glässchen Wein und ein Pesto-Canapé bei Alla Vita Buona und zum Abschluss eine Bratwurst – leider im Regen.
Die Informationen lassen sich auch sehr gut im Internet recherchieren, alle Bereiche in denen wir waren sind öffentlich zugänglich und prima selbst zu erkunden und "Verkostungen" sind doch der Grund warum man jederzeit gerne einen Umweg durch die Kleinmarkthalle macht: Überall darf und soll probiert werden! Man kommt fast nicht drum herum!
Insgesamt war die Führung also nicht überzeugend und der Zeitpunkt – Samstag zur Mittagszeit – ist zwar für die Teilnehmer praktisch, aber es war so voll, dass wir den anderen Kunden im Weg standen und als "Touristen" beschimpft wurden.
Ich rate also allen Kleinmarkthallen-Interessenten: Selbst erkunden!

Kleinmarkthalle Frankfurt
Hasengasse 5-7
60311 Frankfurt/Main
www.kleinmarkthalle.de
Öffnungszeiten:
Montag-Freitag: 8-18 Uhr
Samstag: 8-16 Uhr
(an den vier Samstagen vor Weihnachten bis 18:00 Uhr)

Am Ende war ich etwas erschöpft von dem Gedrängel, daher war die Einkaufslust erstmal verflogen und ich habe mich ins nächste Café gerettet. Aber ich muss in den nächsten Tagen nochmal hin, ich hab da ein Gänse-Confit gesehen, das hat mich so angelacht…

Wilde Hühner! – Die Genussakademie

4. November 2009

genussakademie

In einem früheren Beitrag habe ich mal erwähnt, dass spätestens am Wochenende kulinarisch wieder alles ins Lot gebracht werden sollte. Wenn man unter der Woche aus Zeitgründen nicht dazu kommt gut zu kochen, sollte man sich am Wochenende erst recht dafür Zeit nehmen und alles wieder aufholen.
Oder eben aufholen lassen … z.B. in einem schönen leckeren Kochkurs.
In dem man zwar auch selbst anpacken darf, aber anstrengend war es mit Sicherheit höchstens für unseren Koch Christian – So viele wilde Hühner zu bändigen gelingt nicht jedem Mann!

Die wilden Hühner in unserem Menü:
„Wildes Geflügel“
Barberie-Flugentenbrust (von der weiblichen Ente!) auf der Haut gebraten mit Wildkräutersalat, Maronen und karamelisierten Walnüssen
Gefüllte Wachtel auf Schmorobst
Bratapfel mit Nussauflauf und Zimtsabayon (hier waren es die Teilnehmer, die sich wie die wilden Hühner draufgestürzt haben)

Es war also ein perfekter Ausklang der Woche. Kulinarisch und fotografisch – die schönsten Bilder vom Abend findet ihr hier.

Wachtel

Und ich würde jetzt am liebsten alles „hohl ausbeinen“ was noch Knochen hat. Ich mag es wenn es handwerklich zugeht und rohes Fleisch anzufassen finde ich überhaupt nicht unappetitlich, sondern sogar recht angenehm. Dazu kommt noch mein Interesse an den anatomischen Strukturen, ich hätte mir auch vorstellen können die Wachtel mit einem Skalpell auszubeinen – das werde ich mal ausprobieren!

Salate anrichten

Genussakademie

Die Genuss-Akademie
Frankfurt, Fressgass (City)
www.genussakademie.com