Archive for the ‘Gesundheit’ Category

4 saftige Rezepte

17. Dezember 2012

Für alle Saftpresser habe ich hier 4 leckere Saft-Rezepte für NICHT SO SÜSSE Säfte. Ich selbst hab es gerne sauer und da man sich beim Pressen der Früchte ja die Ballaststoffe spart, sollte man auch mit dem Zuckergehalt etwas geizen. Sonst führt der süsse Saft genau wie Süssigkeiten zu einer steilen Blutzuckerkurve, Insulinausschüttung und eben dazu, dass man schnell wieder Hunger bekommt.

4malsaft

Von links nach rechts. Die Mengen ergeben, je nach Größe der Frucht, ca. 300-350ml.

ACE Booster – säuerlich-herb
1 Karotte, 1/4 Ananas, 1/2 Orange, 2cm Ingwer, 1 Grapefruit, 1 EL Leindotteröl (oder Weizenkeimöl)

Apple-Berry – frisch-herb
1,5 Äpfel, 1 Handvoll Cranberries, 1 Handvoll TK Johannisbeeren

Frucht-Frosch – etwas grasig, für mutige Vitaminjäger
3 Stengel Grünkohl, 1 Handvoll Spinat, 5cm Gurke, 1 Selleriestange, 1/4 Ananas, 1 Kiwi

Zitro-Karotte – fruchtig
2 Karotten, 1 kleine Khaki, 1 Limette, 1 Orange

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Gebackene Sigara Böreği mit Ziegenkäse

3. Juli 2010

Heisses Wetter, die Sonne brennt, da bleibt vielen der Appetit weg und der Körper sehnt sich nur nach Flüssigkeit und Mineralstoffen. Ich habe dann immer Hunger auf Tomatensalat, mit Zwiebeln oder Schnittlauch und schön sauer. Aber was kleines knuspriges darf es dann doch dazu sein, zum Beispiel ein paar Sigara Böreği – türkisches Börek in Zigarrenform. Mit viel frischer Petersilie und natürlich nicht frittiert, sondern nur im Ofen gebacken wie meine Frühlingsrollen.

Vohandener Käse im Kühlschrank: Ziegenweichkäse in Lake von GAZi (übrigens Europas grösster Vermarkter von Feta mit Sitz in Stuttgart und Hauptsponsor der Stuttgarter Kickers sowie Namensgeber des Gazi-Stadion auf der Waldau) … von wegen türkisch! Ich ziehe Schaf- oder Ziegenkäse meistens Kuhmilchkäse vor wegen dem höheren Eiweissgehalt. Das ist auch der Grund warum echter Feta aus Schafsmilch weisser ist als die Variante aus Kuhmilch.

Der Käse wird verkrümelt und mit viel gehackter Petersilie und einem Spritzer Zitronensaft vermischt. Bei Weichkäse der nicht aus der Lake kommt noch nachsalzen.

2 EL der Käsemischung auf das Teigblatt geben. Bei Frühlingsrollenblättern gebe ich manchmal Eiweiss an die Ränder um sie besser zu verschliessen, vor allem bei Füllungen die leicht auslaufen (z.B. Mozzarella und Tomate mit Pesto). Ansonsten kleben die Teigblätter ziemlich gut und man braucht das Eiweiss nicht. Beim Filo- oder Yufkateig, der eine mehlige Oberfläche hat habe ich statt mit Eiweiss ein bisschen mit flüssiger Butter gepinselt.
Die Seiten gut einschlagen und zur Spitze hin aufrollen. Quadratische Blättern mit einer Ecke nach unten hinlegen und die Mischung etwas unterhalb der Mitte verteilen. Die unter Spitze nach oben über die Füllung schlagen. Dann auch die Seiten einschlagen und zur oberen Spitze hin aufrollen.

Die fertigen Röllchen halten sich im Kühlschrank mindestens 2 Tage (dicht einpacken damit sie nicht trocken werden), ich habe sie auch schon eingefroren. Zum Backen auf dem Backpapier mit Olivenöl beträufeln und hin und her rollen bis sie rundherum leicht mit Öl benetzt sind. Dann bei 175°C ca. 12 min backen bis sie leicht braun sind. Evtl. nach ca. 8 min einmal wenden.

Ein perfekter Begleiter zu frischem Salat und ein beliebter Snack auf dem Buffet. Die gebackene Variante wird nicht so schnell weich wie frittiertes und schmeckt auch kalt noch prima.


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Brotfreie Zone

1. Juli 2010

Bisher habe ich im Blog hauptsächlich genussorientierte Themen behandelt. Schliesslich bin ich der Meinung, wer zu geniessen weiss, der kann auch Mass halten, denn nicht die Quantität, sondern die Qualität entscheidet über den Genuss.
Trotzdem muss auch ich manchmal darauf achten was ich esse und bin nicht immun gegen diese kleinen fiesen Kalorien, die Nachts die Hosen enger nähen.
Mein „Geheimnis“ (das heute keins mehr ist), ist eine zucker- und stärkereduzierte Ernährung, auch bekannt als LOGI-Methode.
Ohne hier gross ins Detail zu gehen (kommt später – und ich beantworte auch gerne alle Fragen) – ich verzichte einfach auf die typische „Sättigungsbeilage“ zu den Gerichten, und achte dafür auf eine ausreichende Eiweiss- und Ballaststoffversorgung. Fett ist dann gar nicht mehr so relevant.
Vor allem Abends sind Kohlenhydrate in Form von Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln und natürlich Zucker tabu – dafür gibt es Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder pflanzliche Eiweisslieferanten (am besten eine Kombination) und viele Ballaststoffe – ja, davon wird man satt!
Brot gibt es bei mir so gut wie nie, vor allem nicht als Abendessen, trotzdem esse ich natürlich Nudeln, Kartoffeln und Brot WENN es besonderen Genuss verspricht, aber nie zum satt essen.
Trotzdem kommt dann oft die Frage: Und was isst du dann?

Hier kommt ein Beispiel:

Spanferkel-Koteletts vom Grill, Ratatouille und Linsensalat mit Ziegenkäse


Wer hatte denn hier noch Appetit auf eine Wurst…?


Für den Linsensalat 2 Tassen schwarze Linsen nicht zu weich kochen (erst gegen Ende der Garzeit salzen). Mit 4 EL (oder nach Geschmack) Aceto Balsamico beträufeln und abkühlen lassen.
Eine rote Zwiebel in feine Spalten und einige Karotten in feine Stifte schneiden. Die Karotten habe ich in etwas Erdnussöl angebraten, aber man kann sie auch roh verwenden. Mit viel Petersilie würzen, evtl. nochmal salzen und pfeffern und nach Belieben noch 2 EL Oliven- oder ein Nussöl dazugeben. Der Salat kann auch lauwarm als Gemüse servierte werden. Zum Schluss Ziegenkäse (oder Schafskäse) aus der Lake darüberkrümeln und servieren.


Eine grosse Schüssel Ratatouille gab es auch. Auberginen, Zucchini, rote und gelbe Paprika, (Gemüse-)Zwiebeln, Fenchel und Tomaten anbraten, mit Knoblauch, Petersilie, Thymian, Basilikum, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Schmeckt heiss und lauwarm.

Typischerweise würde man hier jetzt ein schönes Baguette dazu reichen. Nicht nur um die Sosse vom Ratatouille aufzustippen. Aber warum? Gewohnheit? Oder haben wir Angst nicht satt zu werden?
Glaubt mir: Auch ohne grosse Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot! :-) Aber schön Gemüse dazu essen, ja?


Zum Abschluss habe ich mir einen Minze-Tee gegönnt, der mir NUR mit ECHTEM Zucker schmeckt. Soviel zum Thema Genuss … manchmal kann man einfach keine Eingeständnisse machen.


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Vitamine naschen – Agnesia-Plätzchen

24. November 2009

Dieses einfache Mürbeteig-Gebäck besteht aus nur 5 Zutaten, liefert aber den optimalen Vitamin-C-Kick für den kalten, nassen deutschen Winter.

Angesia-Plätzchen
Quelle: Grundrezept für Shortbread, aus dem Gedächtnis

250g Butter
125g feinster Backzucker
350g Weizenmehl
Zimtzucker (50g Zucker, 1TL Zimt)
100-150g Hagebuttenmark mit Zucker

Butter und Zucker schaumig rühren, dann das Mehl sehr zügig einarbeiten. Dabei nicht zuviel kneten, es soll gerade so ein Teigball entstehen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde oder besser über Nacht in den Kühlschrank legen.
Den Teig in kleineren Portionen ausrollen. Je weniger hier vorher geknetet wird um so mürber werden die Plätzchen später.
Kleine Kreise ausstechen und bei 175°C goldgelb backen. Kurz abkühlen lassen und noch lauwarm mit Hagebuttenmark bestreichen, zusammensetzen und in Zimtzucker wälzen.

Mein Hagebuttenmark kaufe ich auf dem Markt in Sachsenhausen. Alternativ kann man natürlich auch Hagebuttenmarmelade verwenden, die enthält allerdings nur noch Spuren von Vitaminen.

Hagebutten enthalten übrigens 1000 – 1500mg Vitamin C pro 100g. Im Vergleich dazu hat die Zitrone bei 100g des essbaren Anteils nur 51mg Vitamin C.
Dieses Hagebuttenmark besteht zu 51% aus Hagebutten, das ergibt einen Vitamingehalt von mindestens 500mg Vitamin pro 100g Mark.
Mit einem Teelöffel (10g) Mark enhält ein Plätzchen 50mg Vitamin C und 2 Stück decken somit den Tagesbedarf eines Erwachsenen!
Zusätzlich enthält die Hagebutte unter anderem Flavonoide, die auch noch eine antivirale Wirkung haben.

Mit Keksen gegen Erkältungen UND die Schweinegrippe! Oder wie die Hessen sagen: „Wutzeschnubbe“.

Woooow, diese Farbe! Sowas kann nur gesund sein!

Rosehip-Shortbread

250g unsalted butter
125g sugar
350g all-purpose flour
cinnamon-sugar-mix (50g sugar, 1tsp cinnamon)
100-150g rosehip-pulp (sweet) or rosehip-jam

Cream butter and sugar until fluffy. Mix in flour just until combined.
Let dough sit in the fridge for at least 1 hour or overnight.
On a floured surface roll out the dough and cut out rounds.
Place on baking sheets and bake just until the edges start to color.
As long as still slightly warm spread bottom side of half of the cookies with about 1/2 – 1 teaspoon of rosehip pulp. Top with remaining cookies. Roll cookies in cinnamon-sugar-mix.

Nachos con Salsa saludable

10. August 2009

* Nachos mit gesunder Sosse

Wer sagt denn, dass ein kleiner Fernseh-Snack ungesund sein muss?
Ein paar Nachos mit 2 ordentlichen Portionen frischer und gesunder Gemüse-Dips sind mein Gegenbeweis!

Salsa
eine Dose Pizzatomaten, abgetropft
1/3 rote Paprikaschote, fein gewürfelt
1/2 kleine Zwiebel, fein gehackt
Saft einer halben Limette
1 TL Zucker oder Agavensirup
1 frische Pepperoni, fein gehackt
etwas frischen Koriander
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Guacamole
1 reife Avocado, grob mit der Gabel zerdrückt
Saft einer halben Limette
1/2 kleine Zwiebel, fein gehackt
Salz und Pfeffer nach Geschmack
ein paar Paprikawürfel zur Deko