Archive for the ‘Fotografie’ Category

Föhr-gnügte Käfer und noch mehr Kuchen

21. Mai 2010


Frühlingsgefühle auch bei den Marienkäfern – und bald sind auch die Pfingstrosen soweit … wo doch Pfingsten vor der Tür steht.



Ein letztes Mal Kaffee und Kuchen in der Sonne, im „Café im Apfelgarten“ in Oldsum. Nebendran ein sehr schöner kleiner Laden mit lauter schönen Dingen, den wir uns morgen vor Abfahrt noch einmal vornehmen werden.

Total föhr-wöhnt

21. Mai 2010

Notizen aus Föhr:
Den Nachmittag am Strand verbracht.
Ohne Meer. Das war weg.
In einer kleinen Bucht in den Dünen lässt es sich prima windgeschützt sonnenbaden.
Ein paar Verrückte waren sogar im Wasser.
Das Watt sieht aus wie gemalt.
(Am Horizont zu sehen: Langeneß)



Kaffee, Kuchen und Waffeln genossen in der Teestube in Nieblum.
Ein grösserer Magen muss her um alle Torten aus der Vitrine zu probieren.
Friesentorte, Himmelstorte, Rhabarberschnitte, …





Wochenmarkt in Oevenum – Essen, Handwerk … und Lamas!?
Grosseinkauf bei der Ovenumer Theekompagnie, besonders unseren Liebling: „Oevenumer Sommer“



Den Tag ausklingen lassen. Sonnenuntergang in Utersum mit Blick auf Sylt.

Eine Insel föhr Geniesser

19. Mai 2010


Ich bin mal wieder unterwegs.
Pünktlich mit meiner Ankunft in Wyk auf Föhr kommt auch die Sonne mal wieder raus entschädigt mich für 60 Minuten Hirn-rausblasen auf Deck der Fähre. Frisur ruinieren inklusive. Na gut – ich war zwischenzeitlich mal unter Deck für eine heisse Schokolade und 10 Seiten von meinem Buch, aber die Aussicht hat mich wieder nach draussen getrieben.



Gleich nach meiner Ankunft wurde schon mein erster kulinarischer Wunsch erfüllt: Scholle Finkenwerder Art – mit Speckstippe!
Im „Fischerhus“, einem kleinen Restaurant und Fischgeschäft mit einer Fischtheke, so schön, dass man sie malen will. Die kleineren Maischollen wurden im Paar serviert und waren butterzart.

Gut gefüllt sind wir auf einen Spaziergang auf der Strandpromenade aufgebrochen – musikalische Unterhaltung inklusive – und kamen genau bis zum nächsten Café…

Hätte noch was reingepasst nach der Scholle, dann wäre „Oma’s Milchreis“ einfach perfekt gewesen. Schon als Kind habe ich im Sommerurlaub in Dahme an der Ostsee den Milchreis in der „Milchbar“ geliebt. Mit Zucker, Zimt und flüssiger Butter!


Hier warten noch mehr Strandkörbe und Katamarane auf den Sommer.

Mein zweiter kulinarischer Wunsch: frische Nordsee-Krabben. Und zwar wirklich frische! Mitterweile sollte es bei jedem Krabbenliebhaber angekommen sein, dass die leckeren kleinen Scheisserchen eine halbe Weltreise hinter sich haben bevor wir sie uns einverleiben können. Die Krabben werden nach Marokko gefahren um dort gepuhlt und mit Konservierungsstoffen versetzt wieder nach Deutschland und in die ganze Welt verteilt zu werden. Unter anderem an Orte wie norddeutsche Fischmärkte, wo man erwartet regionale Produkte zu erwerben. Aber Pustekuchen…
Hier habe ich darüber einen tollen Artikel aus der Süddeutschen gefunden.

Hier in Wyk kauft man direkt am Hafen aus einem kleinen Büdchen heraus frische Krabben direkt vom Kutter. Mit Schale für 6 Euro das Kilo. Auch vor Ort geschälte bekommt man, aber natürlich für ganz andere Preise denn das Puhlen ist ein mühsames Gepicke.
Meine Mutter und ich haben das Kilo zusammen in 40 Minuten bewältigt. Vernascht war das ehemalige Kilo dann zu dritt nach 15 Minuten. Aber es war die Arbeit eindeutig wert!


Unser fertiges Abendessen: Föhrer Landbrot mit Rührei und Krabben

Strandkorb-Romantik … und ein Fischweck

26. April 2010






[Gereist] Lübeck und Timmendorfer Strand
[Gespürt] Sand, Sonne, fast umkippender Strandkorb ;-)
[Gegessen] FISCHbrötchen und FRANZbrötchen
[Gesehen] Himmel und Meer – blau in blau
[Gehört] Wellenrauschen, Möwenkreischen
[Gerochen] Strandkorb … weckt Kindheitserinnerungen!
[Gelesen] essen&trinken (tolle Spargelrezepte!)

Herr Saibling und die Monique

15. November 2009

Der Sonntag enthält sich wie immer jeglicher Küchenexperimente. Entspanntes Kochen ist sicherer mit bewährten Rezepten, vor allem in fremden Küchen.
Monique mag Fisch und Gemüse und verzichtet so wie ich gerne auf die klassische „Sättigungsbeilage“. Da lässt sich doch in der Menüauswahl was machen…
In der entspannten Atmosphäre von Moniques herrlich dekorierter Wohnung, Raumduft inklusive, liess es sich prima kochen und fotografieren.

Chez Monique
Chinesen
Dekoration
Dekoration

Herr Saibling roh
Herr Saiblings Kleid

Herrn Saibling habe ich Samstag auf dem Markt getroffen und gleich adoptiert. So ein schöner Kerl, aber auch ein schlüpfriges Scheisserchen.

Moniques Salat

Moniques herbstlicher Salat: Radiccio und Feldsalat mit Gurkenwürfeln, getoppt von karamelisierten Hokkaido-Kürbis und Putenbrust aus dem Wok.

Rotkohlsalat

Salat kann man nie genug essen, daher gab es zu meinem Hauptgericht auch Salat, den bereits erfolgreich adaptierten Rotkohl-Fenchel-Salat mit Orangen und Feta.

Herr Saibling
Herr Saibling mit Kürbis

Herr Saibling verbrachte einige Zeit im Ofen mit Petersilie im Bauch und bekam Mandeln und den restlichen Kürbis zur Seite. Im Vergleich zur Forelle, die ich sonst gerne mit Mandeln und Butter backe, schmeckt er feiner und hat ein hübsches rosa-farbenes Fleisch.

Mirabellentartes

Der perfekte Nachtisch, Mirabellen-Tartes mit clevererweise von mir eingefrorenen Mirabellen. Farblich haben sie leider etwas gelitten, aber geschmeckt haben sie immer noch herrlich sommerlich saftig. Dazu ein paar Nocken Vanilleeis, Pistazienstifte und eine Tasse Kaffee.

Monique

Meine wunderbare Freundin Monique ist übrigens noch nicht vergeben. Wenn ein attraktiver Mann aus dem Raum Frankfurt hier seine potentielle Traumfrau erkannt hat möge er sich bei mir melden. :)