Archive for the ‘Ernährung’ Category

4 saftige Rezepte

17. Dezember 2012

Für alle Saftpresser habe ich hier 4 leckere Saft-Rezepte für NICHT SO SÜSSE Säfte. Ich selbst hab es gerne sauer und da man sich beim Pressen der Früchte ja die Ballaststoffe spart, sollte man auch mit dem Zuckergehalt etwas geizen. Sonst führt der süsse Saft genau wie Süssigkeiten zu einer steilen Blutzuckerkurve, Insulinausschüttung und eben dazu, dass man schnell wieder Hunger bekommt.

4malsaft

Von links nach rechts. Die Mengen ergeben, je nach Größe der Frucht, ca. 300-350ml.

ACE Booster – säuerlich-herb
1 Karotte, 1/4 Ananas, 1/2 Orange, 2cm Ingwer, 1 Grapefruit, 1 EL Leindotteröl (oder Weizenkeimöl)

Apple-Berry – frisch-herb
1,5 Äpfel, 1 Handvoll Cranberries, 1 Handvoll TK Johannisbeeren

Frucht-Frosch – etwas grasig, für mutige Vitaminjäger
3 Stengel Grünkohl, 1 Handvoll Spinat, 5cm Gurke, 1 Selleriestange, 1/4 Ananas, 1 Kiwi

Zitro-Karotte – fruchtig
2 Karotten, 1 kleine Khaki, 1 Limette, 1 Orange

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Green Monster Juice

6. Dezember 2012

greenmonster2
Heute morgen habe ich mal den Entsafter bemüht und diesen wunderbaren „Green Monster Juice“ gezaubert. Soll ja der totale Trend sein in Hollywood. Wobei ich auch schon mal schwer lachen musste, als ich in einer dieser Klatsch-Zeitungen eine Fotos-Collage von verschiedenen Hollywood-Stars und -Sternchen sah, alle mit einem grossen Plastikbecher voll mit diesem quietschgrünen Super-Saft und darunter stand sinngemäß: „Neuer Trend – supergesunder Matcha-Tee“. Da haben die Praktikanten, die ja bekanntlich solche Fotos zusammensuchen und sich was schlaues dazu ausdenken müssen, wohl schlecht recherchiert. Diese grünen Säfte – oder Shakes – bestehen aus frisch gepresstem Fruchtsaft, der mit allerlei grünem Gemüse – vor allem Blattgemüse – angereichert wird. Zum Beispiel Apfel- oder Ananas-Saft mit Spinat, Grünkohl, Sellerie und Blattsalaten. Mit dieser Methode kann man raue Mengen von gesundem Gemüse ganz fix in sich reintrinken, die man sonst niemals schaffen würde, und somit unendlich viele Antioxydantien und Vitamine aufnehmen. Allerdings braucht es auch Zeit den Entsafter wieder zu reinigen…

Wer das Obst und Gemüse mit dem Mixer zerkleinert spart Zeit und bekommt zusätzlich noch eine gute Portion Ballaststoffe dazu, die im Entsafter ja bekanntlich abgeschieden werden. Das klappt leider nicht mit Karotten, aber die sind ja auch nicht grün. Gute Mixer (die Trend-Amerikaner lassen sich so ein Gerät auch mal 600 Dollar und mehr kosten)  schaffen locker halb-festes Gemüse und Obst wie Apfel, Ananas und Stangensellerie.

 

Mein Rezept (ergibt 1l Saft)

1/2 grosse Ananas, 1 grosser Apfel, 3 Stangen Sellerie, 3 grosse Hände Spinatblätter (entsaftet)
1/2 Avocado, 1 Kiwi (untergemixt)

Nächstes Mal versuche ich das wirklich mal mit Grünkohl. :-)

Viel Spass beim ausprobieren!

Zum Kochen ist immer Zeit!

15. Juni 2011

Das höre ich oft: Ich hab doch keine Zeit zum Kochen…
Aber eine Pizza aus dem Kühlfach braucht auch 20 min, oder nicht?
Ich arbeite 4 Tage die Woche bis 20 Uhr. Und trotzdem gibt es bei mir Abends kein Wurstbrot und auch kein Fertigessen.
Mit ein bisschen Kreativität und Grundkenntnissen in der Zubereitung von Zutaten gelingt jedem in kurzer Zeit ein schönes Essen.

Der Blick über meinen Tellerrand gestern Abend:

Auch ein Food-Freak wie ich kauft nicht immer auf dem Markt ein. Dieses schöne Gemüse habe ich bei REWE erbeutet… Kohlrabi, frische Erbsen und eine Artischocke. Ich konnte mich nicht entscheiden, also wurde es ein grüner Teller.

Das Kalbskotelett ist ganz simpel in Butterschmalz gebraten, der Kohlrabi in zwei Hälften zusammen mit der Artischocke in Salzwasser und einer halben Zitrone bissfest gegart. Das dauert etwa 20 min.
Den Kohlrabi in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit den blanchierten Erbsen mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl verfeinern. Zur Artischocke gab es einen Dip aus 1/2 Aioli und 1/2 Joghurt mit Zitrone und Majoran.

Ein kleiner grosser Genuss am Ende des Tages!

PS: Wieder ein Beispiel für ein schönes Low-Carb Gericht!

Gebackene Sigara Böreği mit Ziegenkäse

3. Juli 2010

Heisses Wetter, die Sonne brennt, da bleibt vielen der Appetit weg und der Körper sehnt sich nur nach Flüssigkeit und Mineralstoffen. Ich habe dann immer Hunger auf Tomatensalat, mit Zwiebeln oder Schnittlauch und schön sauer. Aber was kleines knuspriges darf es dann doch dazu sein, zum Beispiel ein paar Sigara Böreği – türkisches Börek in Zigarrenform. Mit viel frischer Petersilie und natürlich nicht frittiert, sondern nur im Ofen gebacken wie meine Frühlingsrollen.

Vohandener Käse im Kühlschrank: Ziegenweichkäse in Lake von GAZi (übrigens Europas grösster Vermarkter von Feta mit Sitz in Stuttgart und Hauptsponsor der Stuttgarter Kickers sowie Namensgeber des Gazi-Stadion auf der Waldau) … von wegen türkisch! Ich ziehe Schaf- oder Ziegenkäse meistens Kuhmilchkäse vor wegen dem höheren Eiweissgehalt. Das ist auch der Grund warum echter Feta aus Schafsmilch weisser ist als die Variante aus Kuhmilch.

Der Käse wird verkrümelt und mit viel gehackter Petersilie und einem Spritzer Zitronensaft vermischt. Bei Weichkäse der nicht aus der Lake kommt noch nachsalzen.

2 EL der Käsemischung auf das Teigblatt geben. Bei Frühlingsrollenblättern gebe ich manchmal Eiweiss an die Ränder um sie besser zu verschliessen, vor allem bei Füllungen die leicht auslaufen (z.B. Mozzarella und Tomate mit Pesto). Ansonsten kleben die Teigblätter ziemlich gut und man braucht das Eiweiss nicht. Beim Filo- oder Yufkateig, der eine mehlige Oberfläche hat habe ich statt mit Eiweiss ein bisschen mit flüssiger Butter gepinselt.
Die Seiten gut einschlagen und zur Spitze hin aufrollen. Quadratische Blättern mit einer Ecke nach unten hinlegen und die Mischung etwas unterhalb der Mitte verteilen. Die unter Spitze nach oben über die Füllung schlagen. Dann auch die Seiten einschlagen und zur oberen Spitze hin aufrollen.

Die fertigen Röllchen halten sich im Kühlschrank mindestens 2 Tage (dicht einpacken damit sie nicht trocken werden), ich habe sie auch schon eingefroren. Zum Backen auf dem Backpapier mit Olivenöl beträufeln und hin und her rollen bis sie rundherum leicht mit Öl benetzt sind. Dann bei 175°C ca. 12 min backen bis sie leicht braun sind. Evtl. nach ca. 8 min einmal wenden.

Ein perfekter Begleiter zu frischem Salat und ein beliebter Snack auf dem Buffet. Die gebackene Variante wird nicht so schnell weich wie frittiertes und schmeckt auch kalt noch prima.


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Brotfreie Zone

1. Juli 2010

Bisher habe ich im Blog hauptsächlich genussorientierte Themen behandelt. Schliesslich bin ich der Meinung, wer zu geniessen weiss, der kann auch Mass halten, denn nicht die Quantität, sondern die Qualität entscheidet über den Genuss.
Trotzdem muss auch ich manchmal darauf achten was ich esse und bin nicht immun gegen diese kleinen fiesen Kalorien, die Nachts die Hosen enger nähen.
Mein „Geheimnis“ (das heute keins mehr ist), ist eine zucker- und stärkereduzierte Ernährung, auch bekannt als LOGI-Methode.
Ohne hier gross ins Detail zu gehen (kommt später – und ich beantworte auch gerne alle Fragen) – ich verzichte einfach auf die typische „Sättigungsbeilage“ zu den Gerichten, und achte dafür auf eine ausreichende Eiweiss- und Ballaststoffversorgung. Fett ist dann gar nicht mehr so relevant.
Vor allem Abends sind Kohlenhydrate in Form von Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln und natürlich Zucker tabu – dafür gibt es Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder pflanzliche Eiweisslieferanten (am besten eine Kombination) und viele Ballaststoffe – ja, davon wird man satt!
Brot gibt es bei mir so gut wie nie, vor allem nicht als Abendessen, trotzdem esse ich natürlich Nudeln, Kartoffeln und Brot WENN es besonderen Genuss verspricht, aber nie zum satt essen.
Trotzdem kommt dann oft die Frage: Und was isst du dann?

Hier kommt ein Beispiel:

Spanferkel-Koteletts vom Grill, Ratatouille und Linsensalat mit Ziegenkäse


Wer hatte denn hier noch Appetit auf eine Wurst…?


Für den Linsensalat 2 Tassen schwarze Linsen nicht zu weich kochen (erst gegen Ende der Garzeit salzen). Mit 4 EL (oder nach Geschmack) Aceto Balsamico beträufeln und abkühlen lassen.
Eine rote Zwiebel in feine Spalten und einige Karotten in feine Stifte schneiden. Die Karotten habe ich in etwas Erdnussöl angebraten, aber man kann sie auch roh verwenden. Mit viel Petersilie würzen, evtl. nochmal salzen und pfeffern und nach Belieben noch 2 EL Oliven- oder ein Nussöl dazugeben. Der Salat kann auch lauwarm als Gemüse servierte werden. Zum Schluss Ziegenkäse (oder Schafskäse) aus der Lake darüberkrümeln und servieren.


Eine grosse Schüssel Ratatouille gab es auch. Auberginen, Zucchini, rote und gelbe Paprika, (Gemüse-)Zwiebeln, Fenchel und Tomaten anbraten, mit Knoblauch, Petersilie, Thymian, Basilikum, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Schmeckt heiss und lauwarm.

Typischerweise würde man hier jetzt ein schönes Baguette dazu reichen. Nicht nur um die Sosse vom Ratatouille aufzustippen. Aber warum? Gewohnheit? Oder haben wir Angst nicht satt zu werden?
Glaubt mir: Auch ohne grosse Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot! :-) Aber schön Gemüse dazu essen, ja?


Zum Abschluss habe ich mir einen Minze-Tee gegönnt, der mir NUR mit ECHTEM Zucker schmeckt. Soviel zum Thema Genuss … manchmal kann man einfach keine Eingeständnisse machen.


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