Eine Insel föhr Geniesser


Ich bin mal wieder unterwegs.
Pünktlich mit meiner Ankunft in Wyk auf Föhr kommt auch die Sonne mal wieder raus entschädigt mich für 60 Minuten Hirn-rausblasen auf Deck der Fähre. Frisur ruinieren inklusive. Na gut – ich war zwischenzeitlich mal unter Deck für eine heisse Schokolade und 10 Seiten von meinem Buch, aber die Aussicht hat mich wieder nach draussen getrieben.



Gleich nach meiner Ankunft wurde schon mein erster kulinarischer Wunsch erfüllt: Scholle Finkenwerder Art – mit Speckstippe!
Im „Fischerhus“, einem kleinen Restaurant und Fischgeschäft mit einer Fischtheke, so schön, dass man sie malen will. Die kleineren Maischollen wurden im Paar serviert und waren butterzart.

Gut gefüllt sind wir auf einen Spaziergang auf der Strandpromenade aufgebrochen – musikalische Unterhaltung inklusive – und kamen genau bis zum nächsten Café…

Hätte noch was reingepasst nach der Scholle, dann wäre „Oma’s Milchreis“ einfach perfekt gewesen. Schon als Kind habe ich im Sommerurlaub in Dahme an der Ostsee den Milchreis in der „Milchbar“ geliebt. Mit Zucker, Zimt und flüssiger Butter!


Hier warten noch mehr Strandkörbe und Katamarane auf den Sommer.

Mein zweiter kulinarischer Wunsch: frische Nordsee-Krabben. Und zwar wirklich frische! Mitterweile sollte es bei jedem Krabbenliebhaber angekommen sein, dass die leckeren kleinen Scheisserchen eine halbe Weltreise hinter sich haben bevor wir sie uns einverleiben können. Die Krabben werden nach Marokko gefahren um dort gepuhlt und mit Konservierungsstoffen versetzt wieder nach Deutschland und in die ganze Welt verteilt zu werden. Unter anderem an Orte wie norddeutsche Fischmärkte, wo man erwartet regionale Produkte zu erwerben. Aber Pustekuchen…
Hier habe ich darüber einen tollen Artikel aus der Süddeutschen gefunden.

Hier in Wyk kauft man direkt am Hafen aus einem kleinen Büdchen heraus frische Krabben direkt vom Kutter. Mit Schale für 6 Euro das Kilo. Auch vor Ort geschälte bekommt man, aber natürlich für ganz andere Preise denn das Puhlen ist ein mühsames Gepicke.
Meine Mutter und ich haben das Kilo zusammen in 40 Minuten bewältigt. Vernascht war das ehemalige Kilo dann zu dritt nach 15 Minuten. Aber es war die Arbeit eindeutig wert!


Unser fertiges Abendessen: Föhrer Landbrot mit Rührei und Krabben

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2 Antworten to “Eine Insel föhr Geniesser”

  1. Anne-Mierl Says:

    ohhh, da werden Föhr-Sommer-Kindheitserinnerungen geweckt.
    Wünsch euch viel Spaß und grüßt mir Nieblum!!

  2. jessieschmeckts Says:

    Hab ich getan! Vielleicht machst du ja mal wieder „Föhrien“ dort :-)

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