Jessie schmeckts wieder :-)

Hallo, ich melde mich zurück!!! Meine Appetitlosigkeit ist überwunden und sowohl Jessie als auch der Blog müssen wieder standesgemäss gefüttert werden!

Wer es nicht gerne fettig mag, der kann getrost weiterklicken, denn es geht diesmal nicht gerade mager zu. Ein ungarisches Mangalica-Schwein war diesmal der Star des Abends im Club Michel.

Zum Auftakt und sozusagen als recht derbes hors-d’œuvre konnte man sich am Tresen mit knusprigem Brot und zweierlei Speck versorgen – gesalzen und geräuchert. Und wenn ich Speck schreibe meine ich Speck. Also nur das gute Weisse…!

Ein Salat des Hauses hat Appetit auf mehr gemacht. Die Idee, die Salatkräuter als einen Klacks Pesto auf den Salat zu geben, hat mir sehr gut gefallen und wird demnächst abgekupfert.
Das Schweinchen selbst kam dann mit gegrilltem Gemüse und einer saftigen Polenta-Schnitte auf den Teller. Und alle Mädchen, die schon beim Schinken den Speckrand verbellen hätten spätestens dann nach Hause gehen können, denn der Speckrand war mächtig. Aber mächtig lecker!!!
Zur abschliessenden Zabaione verliere ich jetzt keine Worte, schliesslich war ich ja wegen der Wutz da, und die war super. ;-)

Das Mangalica (oder Mangaliza-) Schwein wird auch Wollschwein genannt. Es ist eine alte ungarische Schweinerasse aus dem 19. Jahrhundert. Magere Schweinrassen haben diese alte Rasse fast verdrängt, doch heute werden Wollschweine wieder gezüchtet.
Ihr fettreiches, cholesterinarmes und schmackhaftes Fleisch wird in Spanien unter anderem für Serrano-Schinken und in Ungarn zur Herstellung der traditionellen Salami verarbeitet.
Sie werden auf extensiven Koppeln (Steppenlandschaft) und in offenen Ställen gehalten und in den letzten 3 Monaten erfolgt eine gezielte Endmast. Nach 1½ bis 2 Jahren erreichen sie ein Endmastgewicht von 150-200 kg. Zusätze wie Antibiotika, Masthilfsmittel, Farbstoffe und genverändertes Getreide im Futter sind verboten.
Das Fleisch ist etwas dunkler im Vergleich zu herkömmlichen Rassen, hat einen sehr hohen Fettanteil und besitzt ein spezifisches Fettsäuremuster dessen Zusammensetzung durch spezielle Fütterungsformen beeinflusst werden kann. Durch den hohen intramuskulären Fettgehalt und die Marmorierung der Muskel ist das Fleisch besonders zart und saftig.

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2 Antworten to “Jessie schmeckts wieder :-)”

  1. Sabine Says:

    jessie, habt ihr etwa DIESES süsse wollschweinchen gegessen?? es sitzt schon so verängstigt in der ecke :-/ schlimm das!

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