Zitronen-Mohn-Muffins



Backen und vor allem Kuchen backen ist nicht mein Steckenpferd. Vielleicht weil man nicht alle 5 Minuten probieren und sich im Laufe des Prozesses immer mehr auf das Endergebnis freuen kann (deshalb liebe ich Schmorgerichte…).
Aber die Zitronen-Mohn-Kombination ging mir schon seit einer Woche nicht aus dem Kopf.
Nach einem kurzen Besuch bei Foodgawker – wo ich sonst vor allem neue Inspirationen suche – wurde mir klar, dass ich da nicht die erste war. Über 30 wunderschöne Kombinationen von Mohn und Zitrone, in allen Formen und mit verschiedensten Toppings und Frostings.
Als Backmuffel möchte ich mich dann aber genau an das Rezept halten (was ich sonst nie tue) und genau da liegt der Hase im Pfeffer:
Amerikanische Rezepte und ihr „Baking Soda“ und „Baking Powder“:

Baking Soda = Natron
Baking Powder = Backpulver = Natron mit Zusatz von einem Säuerungsmittel

Ausführlicher:
BAKING SODA ist Natriumhydrogencarbonat (kurz Natron). Im Handel wird Natron auch unter Bezeichnungen wie „Speisesoda“, „Backsoda“, Speisenatron (z. B. in Rezepten) und unter den Traditionsmarken „KaiserNatron®“ oder „Bullrich-Salz®“ gehandelt.

BAKING POWDER = Backpulver = eine Mischung aus (meist) Natriumhydrogencarbonat und einem Säuerungsmittel, oft Dinatriumdihydrogendiphosphat (E 450a) oder Monocalciumorthophosphat (E 341a), einem sauren Salz. So genannte natürliche Backpulver enthalten als Säuerungsmittel Zitronensäure (E 330) oder Weinsäure (E 334); auch Weinstein (E 336).

Das würde heissen, ich sollte in Zukunft auch Natron im Haus haben, allerdings kommt da noch das Problem hinzu, dass das deutsche Backpulver von der Backtriebkraft angeblich nicht mit dem amerikanischen Baking Powder übereinstimmt.
Ich habe mich dann doch an ein deutsches Rührteig-Rezept gehalten um auf Nummer sicher zu gehen.

Aber kann man eigentlich zu viel Backpulver oder Soda verwenden? Was passiert dann? Ich freue mich über Erfahrungsberichte und Ratschläge!

Zitronen-Mohn-Muffins
Quelle: www.chefkoch.de
1 Kastenkuchen oder 12-15 Muffins

250 g weiche Butter
100 g Mohn (ganze Samen)
1 Vanilleschote
150 g feinster Backzucker
5 Eier
Abrieb von 2 unbehandelten Zitronen
Saft von 1 Zitrone
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
150 g Puderzucker (für den Guss)

Zitronen gut waschen und die Schale abreiben.
Butter schaumig rühren, Mohn, Zucker, die ausgekratze Vanille, Zitronenabrieb und 5 Eier dazugeben und gut glattrühren.
Mehl mit Backpulver und der Prise Salz mischen und zur bisherigen Masse sieben. Alles zusammen nochmals kurz, aber gut verrühren und den Teig in eine gut gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform oder in Muffinformen füllen.

Bei 175° ca. 60min backen, Muffins dauern erheblich kürzer (ca. 15min) Am besten die Probe mit dem Holzstäbchen machen.

Puderzucker in ein Schüsselchen geben und etwas Zitronensaft dazurühren. Ich mache meinen Guss sehr dick weil es auf den Muffins schön aussieht und habe hier ein bisschen violette Lebensmittelfarbe hinzugefügt.
Bei einem Kastenkuchen kann man mit einem Holzstäbchen Löcher in den Kuchen stechen und einen eher dünnen Guss (100g Puderzucker auf Saft von 2 Zitronen) darüber- und hineingiessen. So wird der Kuchen besonders saftig und zitronig. Dann den Kuchen einen Tag durchziehen lassen. Eine dicke Glasur sieht dann trotzdem zusätzlich schön aus.

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Eine Antwort to “Zitronen-Mohn-Muffins”

  1. Katharina Says:

    Mohn Muffins habe ich bisher noch nie selber gemacht, geschweige denn probiert. Werde ich aber auf jeden Fall mal testen. Mein Mann mag Mohn sowieso so gerne, da wird es sich bestimmt über Mohn Muffins freuen. Danke für das tolle Rezept.

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