14 – 12 – 2011

11. Dezember 2011

Liebe Supperclubber und Neugierige,

der SUPPERCLUB zieht um, zumindest virtuell. Wie im (von mir heiss erwarteten) Schnee verwischen auch hier die Spuren …  aber ihr werdet uns nicht aus den Augen verlieren. Versprochen!

Jessieschmeckts soll wieder seine alte Aufgabe erfüllen, euch Appetit zu machen und von meinen kulinarischen Erlebnissen zu berichten.

Aus sicherer Quelle kenne ich aber auch diesmal das Menü für nächsten Mittwoch,  an diesem Ort … ihr wisst schon wo. Wenn ihr es nicht wisst erfahrt ihr es wie immer von mir unter info@jessieschmeckts.de.

 

Zur Vorspeise dürft ihr diesmal „tief ins Glas“ schauen, bzw. die Gläser…

* Diverse Leckereien im Gläschen

* Geschmortes Rind & Möhrchen²risotto 

* Zitronen-Tarte

SUPPERCLUB *** 14.12.2011 *** 20.00 Uhr

 

Am Samstag haben wir ein SPECIAL ausser der Reihe: wir kochen klassisch italienisch mit unserem Gastkoch Paolo, es gibt Milchlammkeule, Pasta und Zabaione und wir haben noch ein paar Plätze frei. Danach machen wir ein Weihnachts-Päuschen und sind dann aber bald wieder für Euch da. Kommt gut in die Woche.

Jessie  & SUPPERCLUB

FEED YOUR SOUL (AND YOUR BODY) MENÜ

10. November 2011

Für alle Unentschlossenen, die noch keinen Plan fürs Wochenende haben: Im Salon Noir am Freitag sind noch Plätze frei!


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FEED YOUR SOUL (AND YOUR BODY) MENÜ

Best of Season’s Salad

Capellini con Polpette

Arme Ritter & Nougat-Parfait mit türkischem Honig

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Freitag 14.1o.2o11 2o Uhr
Menü 2o€
Bitte reservieren!
info@jessieschmeckts.de oder über facebook

Bis dann!
Jessie & Salon Noir


Salon Noir des Artistes
atelierfrankfurt
Hohenstaufenstrasse 13-25
60327 Frankfurt am Main
Salon Noir bei Facebook

artsalon: cooking, reading, singing, music, performance, exhibitons, design, fashion

Stillleben mit Wollschwein

5. November 2011

Fast ein Gemälde: 2 von 3 kulinarische Schätzen, die es zu verarbeiten gilt:

Kotlett vom Wollschwein
Fundort: Kleinmarkthalle

Kleine Artischocken
Fundort: auch Kleinmarkthalle

Violette Kartoffeln
Fundort: Bodensee Nähe Ermatingen

Als ich den Stand in der Kleinmarkthalle entdeckte, der immer freitags und samstags Wollschwein anbietet musste ich minutenlang vor der Theke die riesen Kotletts bewundern. Wahnsinn! Der Fettrand war breiter als der Fleischteil!! Das Fett vom Wollschwein hat zwar viele ungesättigte und sogar Omega-3-Fettsäuren, aber wer soll das alles essen?!
Es eignet sich wunderbar zum Braten von allem, sogar von Fisch, habe ich mir sagen lassen. Ich hab darin die Bratkartoffeln gebraten.
Obwohl ich mir das Fett zum grossen Teil habe abschneiden lassen war noch genug da, um ein schönes Stück dafür zu verwenden.
Ansonsten kann man es natürlich auslassen und als Schmalz für andere Zwecke aufheben.

Zweiter Fund: Süsse kleine Artischocken mit Stiel. Man isst sie fast komplett und roh als Salat … noch nie probiert, also los!

Aüssere grüne Blätter entfernen, die inneren sind eher gelb und zarter. Den oberen Teil der Artischocken abscheiden und am unteren Teil etwas trimmen. Die Stiele können mitgegessen werden, müssen aber geschält werden. Die Artischocken sofort in Zitronenwasser legen, sonst werden sie dunkel.
Dann in feine Scheibchen schneiden und mit einem Dressing von gutem Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Zucker und Pfeffer vermischen.

Die violetten Kartoffeln habe ich mir aus der Schweiz mitgebracht. Man bekommt sie auch hier, aber Souvenirs machen einfach mehr Spass. Bei der kulinarischen Nacht in Ermatingen gab es die Kartoffeln als Chips und letzten Mittwoch im Supper Club ebenso. Meine Schwester ist jetzt Profi im Chips frittieren und Leute! haben wir hinterher gestunken!
Heute verarbeite ich den Rest zu Bratkartoffeln.
Die Kartoffeln schälen und in kleine gleich grosse Würfel schneiden. In Olivenöl und Wollschweinfett knusprig braten und salzen.
Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln haben einen geringeren glykämischen Index als die von gekochten. Die Kohlenhydrate können vom Körper nicht so schnell aufgenommen werden wie die von erst gekochten UND nochmal gebratenen Kartoffeln. Das sorgt für eine geringere Insulinausschüttung und somit für weniger Aufbau von Fettgewebe. In kurz: Es besser für die Figur und wie ich finde deutlich leckerer. Im Odenwald isst man „Rohg’reeste“ – „roh geröstete“ Kartoffeln in dünnen Scheiben, mit etwas Zwiebeln gebraten, zusammen mit Dickmilch. Mmmh, muss ich auch mal wieder machen!

Das leckere Stillleben in warm. Sehr vergänglich, aber für Euch im Bild festgehalten. Guten Appetit!

Kulinarische Nacht im Ermatingerhof

1. November 2011

Die kulinarische Nacht im Ermatingerhof in Zahlen:

1 Nacht
2 Köche
3 Herdplatten (eigentlich 2, die eine war nur zum warmhalten gut)
4 Akte

… und …

12 Gäste
12 Kreationen, gross und klein (plus Apéro)
12 Stunden Arbeit
und 12 Stunden Schlaf hinterher wären auch noch schön gewesen, aber da hat die innere Uhr nicht mitgespielt…

Alle frischen Zutaten haben wir nur rund um Ermatingen eingekauft und sie auf unsere Art zubereitet. Bekannte Zutaten – überraschende Zubereitung. Aber auch nicht so bekannte Zutaten haben wir eingeschmuggelt. Zum Beispiel die gelbe Rande (auf deutsch: Bete), die bei uns roh und in feinen Scheiben zu „Bodensee-Carpaccio“ wurde.

Hier ist eine Auswahl der schönsten Bilder, ein Wunder, dass wir es geschafft haben sogar noch zu dokumentieren!!

Kulinarische Nacht mit Jessie & Frank in 4 Akten

Panna Cotta von weissem Tomatensaft mit ofengetrockneten Tomaten und Kürbiskernöl

Petersilienwurzel-Süppchen mit Tatar vom Saibling und 2 verschiedenen Kräutertropfen

Bodensee-Carpaccio mit gelben Beten und Wildschweinschinken

Rote-Bete-Mousse mit Tempura-Egli

Ochsenfilet a la Wellington, mit Pilz-Nuss-Füllung, Kartoffel-Trüffel-Püree und Kirschen-Chutney

3 verschiedene Äpfel in 3 Formen – Eis, Gelee und Tarte, Geschmacks-Rätsel inklusive (z.B. Quitte, Verbene, rauchiger Whiskey)

Sooo… und wer jetzt noch mehr über die Location wissen will:
www.Ermatingerhof.ch oder auch auf Facebook.

Hier ein paar Impressionen:




Demnächst (Anfang nächsten Jahres) gibt es eine Fortsetzung. Stay tuned!

Farbkasten auf dem Teller

13. Oktober 2011

Farbenfrohe Gerichte gehörten zu meinen liebsten. Gestern abend in meinem Supper Club gab es ein besonders schönes, auch wenn bei Kerzenschein nicht so viel davon rüberkam.

Rote Bete und Bratapfelsalat mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl, direkt mal aus der aktuellen e&t abgeschaut und nachgekocht:


Hier fehlt leider der frisch geriebene Meerrettich, der sich auf der Roten Bete so herrlich pink färbt. Den hab ich leider gestern nicht mit eingepackt.

Und hier das Farbenspiel:

Wunderschön, oder? Der Rote Bete Saft mischt sich auch nicht mit dem Kürbiskernöl, daher gibt es so eine hübsche Marmorierung.

Von der aktuellen Ausgabe der e&t war ich übrigens so begeistert, dass ich direkt 3 Rezepte in meinem Menü gestern nachgekocht habe, obwohl ich doch sonst fast nie nach Rezept koche: Cremige Zwiebelsuppe mit Bergkäse und Kartoffelgnocchi mit Gorgonzolasosse und Rotweinbirnen.

Danke nochmal an meine Gäste, ich hab gerne für euch gekocht!


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